Ambulant betreutes Wohnen im Landkreis Leer

Allgemeines

Das Team des Ambulant Betreuten Wohnens in Leer (zum Vergrößern anklicken)

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Die ambu­lante Betreu­ung ist eine ambu­lant-auf­suchende Betreu­ungs­form zur sozialen Eingliederung von Men­schen mit ein­er (psy­chis­chen) Behin­derung. Ziel der Leis­tung ist es, der betreuten Per­son, unab­hängig von Art und Schwere der Behin­derung eine weit­ge­hend eigen­ständi­ge Lebens­führung, soziale Eingliederung und Teil­habe am Leben in der Gemeinde zu eröff­nen und zu erhal­ten.

Die ambu­lante Betreu­ung kann vorüberge­hend, für län­gere Zeit oder im Einzelfall dauernd angezeigt sein. Dabei kön­nen die psy­chisch behin­derten Men­schen allein, in ein­er Part­ner­schaft, inner­halb ein­er Fam­i­lie oder in ein­er Wohnge­mein­schaft leben.

Ziel­gruppe der ambu­lanten Betreu­ung sind Men­schen mit ein­er psy­chis­chen Behin­derung im Sinne des § 53 Sozialge­set­zbuch Zwölf (SGB XII), die vorüberge­hend, für län­gere Zeit oder im Einzelfall dauernd Unter­stützung in der selb­ständi­gen Lebens­führung benöti­gen. Ein sta­tionäres Ange­bot ist nicht, noch nicht oder nicht mehr erforder­lich. Notwendi­ge Voraus­set­zung ist eine grundle­gend vorhan­dene Selb­stor­gan­i­sa­tions­fähigkeit, den über­wiegen­den Teil des Leben­sall­t­ags allein oder mit Hil­fe Drit­ter struk­turi­eren und bewälti­gen zu kön­nen.

Die Hil­fen und Unter­stützungsleis­tun­gen ori­en­tieren sich an den Kom­pe­ten­zen des behin­derten Men­schen und am Hil­febe­darf und berück­sichti­gen seine indi­vidu­elle Biogra­phie, Lebenser­fahrung und Ziele. Es han­delt sich um einzelfall­be­zo­gene Hil­feleis­tun­gen, zu denen beispiel­sweise all­ge­meine Leis­tun­gen gehören wie:

  • Gespräche über die per­sön­liche Sit­u­a­tion, Krankheit und Äng­ste,
  • Beratung und Begleitung in Kon­flikt-, Krisen- und Verän­derungssi­t­u­a­tio­nen,
  • Beratung und Unter­stützung im Wohn­bere­ich, ins­beson­dere im Zusam­men­hang mit der Selb­stver­sorgung, per­sön­lich­er Hygiene, Umgang mit Geld, Haushalts­führung, Kon­flik­ten mit Bewohn­ern und Nach­barn,
  • Beratung, Begleitung und Unter­stützung bei der Erweiterung des Leben­skreis­es über den Wohn­bere­ich hin­aus, ins­beson­dere beim Auf­suchen tagesstruk­turi­eren­der Ange­bote (beis­pw. im TAB- Bere­ich des Vere­ins), beim Auf­suchen von Arbeits- und Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en, beim Auf­suchen von fre­un­den und Ange­höri­gen und beim Auf­suchen von Bil­dungs- und Freizei­tange­boten,
  • Förderung und Entwick­lung kreativ­er Fähigkeit­en,
  • Die einzelfall­be­zo­gene Hil­fen kön­nen auch mit Grup­penange­boten kom­biniert wer­den.

Finanzierung:

Soweit die Kosten nicht aus eige­nen Mit­teln oder durch Dritte getra­gen wer­den kön­nen, ist der örtliche Sozial­hil­feträger zuständig. Bei der Beantra­gung der Kosten helfen wir Ihnen gerne weit­er.

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